Blog-Geschwurbel

14. Januar 2019

Ich schätze mal wild: Für die allermeisten ist es ziemlich langweilig, wie genau so ein Blog funktioniert, wo es liegt, welche Software es antreibt. Und dann gibt es bloggende Menschen, von denen ich wahrscheinlich nicht der einzige bin, die mehr Zeit mit diesen Fragen verbringen als mit dem tatsächlichen Befüllen ihrer Blogs.

Deswegen habe ich den heutigen Sonntag (und zuvor Teile des Freitags und des Samstags) damit verbracht, Alternativen für meine händisch gepflegte Blog-Lösung zu finden, die im Wesentlichen darauf beruhte, Texte in Markup zu schreiben, anschließend mühsam in eine HTML-Vorlage zu überführen, und die dann bei GitHub zu veröffentlichen, von wo aus sie via Netlify im Web landeten. Dass ich die Texte auch händisch auf der Startseite verlinken musste, habe ich in etwa der Hälfte der Fälle vergessen.

Das alles war einigermaßen mühsam. Deswegen gibt es jetzt einen neuen Ansatz: Ich nutze ab sofort Kirby, das mir schon lange sehr sympathisch ist und mit dem ich auch in der Vergangenheit schon ein wenig gespielt habe. Das Ding ist jetzt einigermaßen zurechtkonfiguriert und beherrscht auch meinen etwas schrägen Tag-Ansatz.

Das Design sieht noch sehr nach mitgeliefertem Standard-Design aus und ist damit nicht mehr ganz so minimalistisch wie der letzte Ansatz – für meinen Geschmack aber durchaus minimalistisch genug. Vermutlich wird sich in nächster Zeit noch ein bisschen was ändern und das Ergebnis dann irgendwo in der Mitte zwischen aktuellem und altem Design liegen. Nicht nur vermutlich, sondern mit Sicherheit wird sich unterdessen der Output erhöhen. Der neue Ansatz erlaubt mir, wesentlich unkomplizierter Texte zu veröffentlichen. Wer das lesen will, kann jetzt von einem weiteren Vorteil durch die neue Lösung profitieren: Es gibt ab sofort auch einen RSS-Feed.